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communia & BUNDjugend (Hrsg.): Öffentlicher Luxus (deutsch language, Dietz Verlag) 5 stars

Bedingungsloser Zugang zu den Gütern, die unser Leben möglich und schön machen – und das …

Wenn die Geografie selbst, in der wir uns bewegen und leben, unser Handeln massgeblich mitbestimmt, muss eine Politik für den städtischen Raum diese voranstellen. Dann muss sich ein revolutionäres Projekt fragen, wie wir unsere Körper durch den Raum aneignen können, wie wir den Raum so verändern, dass wir selbst über unsere Körper bestimmen können, um uns buchstäblich "Platz zu verschaffen".

Wenn wir von Öffentlichem Luxus sprechen, dann muss damit auch gemeint sein, dass wir uns frei im Raum bewegen und über unsere Zeit verfügen können. Es muss bedeuten, dass wir nicht mehr entfremdet von unserer Arbeit sind. Wir wollen fischen, ohne Fischer*innen zu sein, jagen, ohne Jäger*innen zu sein, und kritisieren, ohne Kritiker*innen zu sein. Einen Platz haben, ohne auf ihn beschränkt zu sein.

Öffentlicher Luxus by  (Page 92)