Das Blut der Anderen

Paperback, 336 pages

Published by Rowohlt Taschenbuch.

ISBN:
978-3-499-10545-6
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(3 reviews)

Dieser Roman der großen, mit dem «Prix Goncourt» ausgezeichneten französischen Autorin schildert mit dramatischer Spannung die Zeit der Résistance, in der die junge Intelligenz in tragischer Verstrickung das Bewusstsein der Verantwortung für die anderen gewann.

28 editions

Zwischen Verantwortung und Opfer – Mein Nachklang zu Simone de Beauvoirs Das Blut der Anderen

Das Blut der Anderen von Simone de Beauvoir zu lesen, war für mich wie ein langsames Hinabsteigen in die moralischen Abgründe der Kriegszeit. Der Roman spielt im besetzten Frankreich während des Zweiten Weltkriegs und erzählt von Jean Blomart, einem Mann, der zwischen persönlicher Verantwortung und politischem Engagement hin- und hergerissen ist.

Was mich sofort ergriffen hat, war die Frage, die sich wie ein roter Faden durch den Text zieht: Inwieweit darf man das Leben anderer für eine höhere Sache riskieren? De Beauvoir macht diese Frage nicht theoretisch, sondern konkret, indem sie Jean und seine Geliebte Hélène in Situationen stellt, in denen jede Entscheidung Schuld nach sich zieht. Beim Lesen hatte ich das Gefühl, selbst in dieser Zwickmühle zu stehen – egal, wie man handelt, man trägt das Blut der anderen mit sich.

Mich beeindruckte besonders, wie intensiv die Autorin das Spannungsverhältnis zwischen individueller Freiheit und kollektiver Verantwortung herausarbeitet. Die Sprache …

reviewed The blood of others by Simone de Beauvoir (Pantheon modern writers)

Review of 'The blood of others' on 'Goodreads'

I’ve lately been reading [a:Simone de Beauvoir|5548|Simone de Beauvoir|http://photo.goodreads.com/authors/1222665614p2/5548.jpg]’s novel [b:The Blood of Others|161557|The Blood of Others|Simone de Beauvoir|http://photo.goodreads.com/books/1172292264s/161557.jpg|314408]. In general I seem to be able to get a better feel for French existentialists from their fiction than their essays and lectures — at least where [a:Albert Camus|957894|Albert Camus|http://photo.goodreads.com/authors/1274328705p2/957894.jpg] and [a:Jean-Paul Sartre|1466|Jean-Paul Sartre|http://photo.goodreads.com/authors/1207861984p2/1466.jpg] are concerned. De Beauvoir is considerably less coy than they were, in their novels, about making her fiction primarily a way of illustrating existentialist philosophy.

For example, this scene, in which Hélène ponders with her lover the question “why do we live?”:

“When I was small, I believed in God, and it was wonderful; at every moment of the day something was required of me; then it seemed to me that I must exist. It was an absolute necessity.”

I smiled sympathetically at her. “I think that where you go wrong is that you imagine that your …
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