Die heile Welt

Gedichte.

No cover

Werner Bergengruen: Die heile Welt (German language, 1952, Die Arche)

254 pages

German language

Published Jan. 28, 1952 by Die Arche.

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Ich kenne Bergengruen von einigen Novellen und dem "letzten Rittmeister". Mein Eindruck ist: verblüffender Weise liest sich seine Lyrik wie seine Prosa. Es ist derselbe ruhige, sorgfältige Ton, der nie wirklich laut wird -- höchstens traurig.
Ersatz für überschäumende, hochstrebende Sprache sind lange Reihungen, die das Besungene in zahlreichen, auch gern gegensätzlichen Facetten bespiegeln.

Die Themen der Gedichte sind weit gefasst (aber typisch Bergengruen z.Bsp. viele Gespenster) und lose im Zusammenhang geordnet.

Einige unter den Gedichten sind wirklich beeindruckend (z.Bsp. Die Hexe, In einer Nacht, Wirtshaus von ehedem), wenn Form und Inhalt ausgesprochen wirksam zusammenpassen. Aber der überwiegende Teil liest sich eben "einfach so".

Es sind also eher dreineinhalb Sterne.