Published Nov. 6, 2018 by French and European Publications Inc.
ISBN:
978-1-5479-0821-9
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4 stars
(17 reviews)
Eleanor Oliphant est un peu speciale. Dotee d'une culture generale superieure a la moyenne, peu soucieuse des bonnes manieres et du vernis social, elle dit les choses telles qu'elle les pense, sans fard, sans ambages. Fidele a sa devise " Mieux vaut etre seule que mal accompagnee ", Eleanor evite ses semblables et prefere passer ses samedis soir en compagnie d'une bouteille de vodka. Rien ne manque a sa vie minutieusement reglee et rythmee par ses conversations telephoniques hebdomadaires avec " maman ". Mais tout change le jour ou elle s'eprend du chanteur d'un groupe de rock a la mode. Decidee a conquerir de l'objet de son desir, Eleanor se lance dans un veritable marathon de transformations. Sur son chemin, elle croise aussi Raymond, un collegue qui sous des airs negliges, va lui faire repousser ses limites. Car en naviguant sur les eaux tumultueuses de son obsession amoureuse et de …
Eleanor Oliphant est un peu speciale. Dotee d'une culture generale superieure a la moyenne, peu soucieuse des bonnes manieres et du vernis social, elle dit les choses telles qu'elle les pense, sans fard, sans ambages. Fidele a sa devise " Mieux vaut etre seule que mal accompagnee ", Eleanor evite ses semblables et prefere passer ses samedis soir en compagnie d'une bouteille de vodka. Rien ne manque a sa vie minutieusement reglee et rythmee par ses conversations telephoniques hebdomadaires avec " maman ". Mais tout change le jour ou elle s'eprend du chanteur d'un groupe de rock a la mode. Decidee a conquerir de l'objet de son desir, Eleanor se lance dans un veritable marathon de transformations. Sur son chemin, elle croise aussi Raymond, un collegue qui sous des airs negliges, va lui faire repousser ses limites. Car en naviguant sur les eaux tumultueuses de son obsession amoureuse et de sa relation a distance avec " maman ", Eleanor decouvre que, parfois, meme une entite autosuffisante a besoin d'un ami...
Review of 'Eleanor Oliphant Is Completely Fine: A Novel' on 'Goodreads'
3 stars
Despite me wanting to hate this book, it was actually quite good. The first 100 pages or so were really boring and just about Eleanor being sarcastic and mean. Other than that first section, the rest of the book was quite good and felt genuine in its handling of depression and family trauma. I guess the hype associated with this book is well-deserved.
Der März beginnt für mich gleich mit zwei Flops. Nachdem mich "Vom Ende der Einsamkeit" von Benedict Wells schon maßlos enttäuscht hatte, schaffte es auch Gail Honeymans Buch nicht, mich zu überzeugen.
Eleanor ist wirklich die fürchterlichste Protagonistin aller Zeiten. Ihre ständigen Vorurteile haben mich schon zu Beginn aufgeregt, am Ende war ich schon fast wütend. Wenn ein Mensch wissen sollte, dass man andere nicht sofort abstempeln sollte, dann ja wohl sie... Dieser Mean Girls Moment, in dem Eleanor kapiert, dass ihr Schubladendenken mies ist, kommt zu spät und ist zu klein, um da noch was zu reißen.
Und mein Gott, dieses Ende! Die ganze Zeit wurden irgendwelche Handlungsstränge aufgebaut und dann kommt so was! Eleanors Schicksal war so vorhersehbar, es gab wirklich ständig Hinweise darauf. Nur die Sache mit Mami hätte ich nicht so erraten. Wie denn auch, wenn man die ganze Zeit auf eine falsche Fährte gelockt wird …
Der März beginnt für mich gleich mit zwei Flops. Nachdem mich "Vom Ende der Einsamkeit" von Benedict Wells schon maßlos enttäuscht hatte, schaffte es auch Gail Honeymans Buch nicht, mich zu überzeugen.
Eleanor ist wirklich die fürchterlichste Protagonistin aller Zeiten. Ihre ständigen Vorurteile haben mich schon zu Beginn aufgeregt, am Ende war ich schon fast wütend. Wenn ein Mensch wissen sollte, dass man andere nicht sofort abstempeln sollte, dann ja wohl sie... Dieser Mean Girls Moment, in dem Eleanor kapiert, dass ihr Schubladendenken mies ist, kommt zu spät und ist zu klein, um da noch was zu reißen.
Und mein Gott, dieses Ende! Die ganze Zeit wurden irgendwelche Handlungsstränge aufgebaut und dann kommt so was! Eleanors Schicksal war so vorhersehbar, es gab wirklich ständig Hinweise darauf. Nur die Sache mit Mami hätte ich nicht so erraten. Wie denn auch, wenn man die ganze Zeit auf eine falsche Fährte gelockt wird und dann eine Auflösung erhält, die im Gesamtkontext des Buches schlichtweg keinen Sinn ergibt. Kurz gesagt: Das Ende hat mich noch mal richtig sauer gemacht.
Egal was man in anderen Rezensionen liest, für mich hatte das Buch keinen Tiefgang. Bücher dieser Art gibt es wie Sand am Meer und wahrscheinlich muss man sich da nicht mal mit so einer ärgerlichen Hauptfigur herumschlagen.
Es gab auch viele Kleinigkeiten, die sich summiert und mich zusammen genommen ziemlich genervt haben. Beispielsweise kann ich kaum glauben, dass eine Altphilologin einfach so die Buchhaltung einer Firma schmeißt. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass es steuerliche Sachverhalte oftmals echt in sich haben. Allgemein dürfte in dieser Firma sowieso gar nichts mehr laufen, weil alle Angestellten so planlos zu sein scheinen..
Und wie sich die Sache mit Rae entwickelt. Ernsthaft?! Dafür hab ich mir das Buch gegeben? Ich habe ja echt nichts dagegen, wenn man mal eine platonische Beziehung serviert bekommt, aber wieso gab es von Anfang an Andeutungen, dass die beiden noch zusammenkommen, wenn sie schlussendlich doch nur Freunde sind?
Fazit: Ein Buch mit einer ätzenden Protagonistin, das sich langweilig dahinzieht, um dann nur noch enttäuschender zu enden.
Review of 'Eleanor Oliphant Is Completely Fine: A Novel' on 'Goodreads'
5 stars
Eines dieser Bücher, über das man am besten vorher kaum etwas weiß, daher versuche ich, nicht zu sehr auf den Plot einzugehen. Eleanor Oliphant geht es eigentlich gut - sie hat ein Dach über dem Kopf, ihr Auskommen und führt ein selbstbestimmtes Leben. Dass in diesem Beziehungen zu Menschen eigentlich keine Rolle spielen, stört sie nicht. Denn ihr Verhalten ist größtenteils sowieso seltsam und unlogisch. Bis sie durch einen Zufall plötzlich erfährt, was Freundschaft und auch Familienleben eigentlich bedeuten können.
Das Buch ist eines der sehr wenigen, das die Ich-Perspektive eines ungewöhnlichen Menschen mit traumatischer Vergangenheit ohne Klischees und vor allem ohne das Heischen von Mitleid glaubwürdig übermitteln kann. (Zu diesen Büchern zähle ich außerdem [b:Room|7937843|Room|Emma Donoghue|https://images.gr-assets.com/books/1344265419s/7937843.jpg|9585076] und [b:Elizabeth Is Missing|18635113|Elizabeth Is Missing|Emma Healey|https://images.gr-assets.com/books/1388883559s/18635113.jpg|24946905]). Eleanor musste und muss viel mitmachen, tritt jedoch nie als passives Opfer auf. Im Gegenteil: Durch die Augen Eleanors treten die vielen, unausgesprochenen Regeln und Rituale, …
Eines dieser Bücher, über das man am besten vorher kaum etwas weiß, daher versuche ich, nicht zu sehr auf den Plot einzugehen. Eleanor Oliphant geht es eigentlich gut - sie hat ein Dach über dem Kopf, ihr Auskommen und führt ein selbstbestimmtes Leben. Dass in diesem Beziehungen zu Menschen eigentlich keine Rolle spielen, stört sie nicht. Denn ihr Verhalten ist größtenteils sowieso seltsam und unlogisch. Bis sie durch einen Zufall plötzlich erfährt, was Freundschaft und auch Familienleben eigentlich bedeuten können.
Das Buch ist eines der sehr wenigen, das die Ich-Perspektive eines ungewöhnlichen Menschen mit traumatischer Vergangenheit ohne Klischees und vor allem ohne das Heischen von Mitleid glaubwürdig übermitteln kann. (Zu diesen Büchern zähle ich außerdem [b:Room|7937843|Room|Emma Donoghue|https://images.gr-assets.com/books/1344265419s/7937843.jpg|9585076] und [b:Elizabeth Is Missing|18635113|Elizabeth Is Missing|Emma Healey|https://images.gr-assets.com/books/1388883559s/18635113.jpg|24946905]). Eleanor musste und muss viel mitmachen, tritt jedoch nie als passives Opfer auf. Im Gegenteil: Durch die Augen Eleanors treten die vielen, unausgesprochenen Regeln und Rituale, die unser soziales Miteinanders ans Licht und es wird klar, wie schwierig sie für jemanden zu navigieren sind, der es intuitiv nicht kann. Und auf komische, aber nie überhebliche Art werden sie oft als banal oder sinnlos entlarvt.
Zudem schafft es Gail Honeyman zu vermitteln, wieviel Größe und Heldentum in kleinen Gesten, schlichter Freundlichkeit und gegenseitigem Respekt steckt. Ich wünsche diesem Buch eine passende Verfilmung, ohne die üblichen glatten Hollywoodstars in der Besetzung. Das würde den Charakteren, die einem mit Eleanor gerade durch ihre Bodenständigkeit ans Herz wachsen, nicht gerecht werden.